Marie-Anne Raithel

Wer ich bin

Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie, Coach mit systemischer Ausrichtung mit über
25 Jahren Berufskompetenz und kontinuierlichen Aus- und Weiterbildungen in

  • Verhaltenstherapie
  • tiefenpsychologischen Therapieverfahren
  • Farb- und Kunsttherapie
  • Traumatherapie
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Achtsamkeitsbasierten Therapieansätzen
  • Gestalttherapie
  • ACT

In der Institutsambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des St. Marien Hospitals in Düren habe ich zu Beginn meines beruflichen Werdeganges in allen dort tätigen PsychotherapeutInnen und ÄrztInnen empathische, achtsame und professionell begleitende Wegbegleiterinnen gefunden. Dort lernte ich alle relevanten klinischen Verfahren zur Diagnostik ebenso wie die Begleitung von sozialen Kompetenztrainings für sozial-ängstliche Kinder.

Das von mir entwickelte sozial-emotionale Kompetenztraining HERZWESEN®-Lernen mit allen Sinnen mit seinen über 30 HERZWESEN® Handpuppen wird seit 2005 zusammen mit bislang mehr als 2000 Kindern und Eltern in den unterschiedlichsten Einrichtungen und Institutionen sowie im engen Austausch mit pädagogischen Fachkräften, Ärzten und Kinder- und Jugendpsychiater*innen auf die Bedürfnisse von Kindern, Familien und Erzieher*innen ausgerichtet und bis heute weiterentwickelt.

Kreativität als Lebensweg

Ich bin Entwicklerin der HERZWESEN® Handpuppen. Seit über 25 Jahren arbeite ich als systemische Coachin mit einer großen Leidenschaft für Kreativität, innere Bilder und Persönlichkeitsbildung. Gestaltung, Design, Imaginationstherapie, Archetypenlehre und viele weitere Ausbildungen sind meine Werkzeuge – aber meine Haltung ist das Fundament: Die Überzeugung, dass Kreativität ein Schlüssel zur inneren Welt ist. Sie öffnet Türen, die Worte allein manchmal nicht erreichen, sie öffnet Räume, in dem Menschen sich selbst begegnen – mutig, spielerisch, echt und Lösungen sichtbar werden.

Ich liebe es, Menschen in ihrer Einzigartigkeit zu begleiten – Kinder wie Erwachsene. Immer wieder erlebe ich, wie sie mit allen Sinnen ihre Potenziale entfalten, eigene Lösungen finden und sich selbst neu entdecken. Die HERZWESEN® Handpuppen sind dabei treue, farbenfrohe und herzliche Persönlichkeiten und verlässliche Weggefährten. Sie sind kleine Mutmacher, die Themen auf die Bühne holen, die sonst im Verborgenen bleiben.

Mit ihnen lassen sich komplexe Inhalte leicht machen, schwere Gefühle halten und neue Perspektiven spielerisch entdecken. Sie bringen Leichtigkeit in Themen, Humor in ernste Momente und Tiefe in Situationen, in denen Worte fehlen. Mit ihnen wird das Unsagbare sichtbar, das Komplexe greifbar und das Menschliche liebevoll in Szene gesetzt.

Leichtigkeit darf Tiefe haben. Und Tiefe darf leicht sein. Diese Haltung prägt meine Arbeit – und sie prägt auch die Handpuppen. Denn jede Figur entsteht aus der Überzeugung, dass Kreativität Brücken baut: zwischen Innen und Außen, zwischen Gefühl und Ausdruck, zwischen dem, was gesagt werden kann, und dem, was erst noch Form finden muss. Diese Erfahrungen fließen direkt in meine Arbeit ein: in die Weiterentwicklung der Handpuppen, in neue Trainingskonzepte und in kreative Impulse für Familien, Kitas, Grundschulen und alle, die Kinder auf ihrem Weg begleiten.

Nachhaltigkeit, die Sinn macht

Ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist die Nachhaltigkeit: Durch Upcycling und den kreativen Einsatz von Materialien entsteht nicht nur etwas Neues – es entsteht auch ein Bewusstsein für das, was bereits da ist. Im Außen wie im Innen. Meine Haltung ist kein Konzept, das man einmal formuliert und dann in die Schublade legt. Sie ist ein lebendiger Prozess, der sich weiterentwickelt – sichtbar in meinen Figuren, spürbar in einem Coaching und erzählbar in meinen Blogartikeln.

Auch 2026 folge ich weiter diesem roten Faden, den ich seit über 25 Jahren mit den HERZWESEN® Handpuppen lege. Dieser Faden verbindet Kunst, Pädagogik und Persönlichkeitsentwicklung. In Ausstellungen, Kleinkunst und Puppenbühnentheater wird er nach außen sichtbar und greifbar. Meine Arbeit lädt dazu ein, genauer hinzuschauen – auf Materialien, auf Prozesse, auf Menschen. Nachhaltigkeit bedeutet für mich, Ressourcen zu achten, Entwicklung bewusst zu begleiten und Räume zu schaffen, in denen Neues entstehen darf.

Für PädagogInnen eröffnet dieser Ansatz neue Perspektiven auf kreative Bildungsprozesse. Für Kinder und Eltern schafft er einen Raum, in dem sie gemeinsam entdecken können, wie Fantasie wächst und wie aus einfachen Dingen bedeutungsvolle Erlebnisse entstehen. Für Besucherinnen und Besucher der Ausstellungen wird er unmittelbar erfahrbar: in den Materialien, den Geschichten und der Haltung, die in Figuren und Objekten stecken.