Das Unmögliche möglich machen – wie Kinder mit der Corona-Angst umgehen

„Hat die ganze Welt Corona?“

fragten mich viele Kinder in den Workshops der letzten Wochen. Spürbar wurde, wie nahe auch den Kindern dieses Thema geht, das durch alle Medien geistert und mit immer neuen Zahlen Schreckensszenarien indiziert, für die Kinder in diesem Alter mit einer magischen Vorstellungskraft einen anderen Raum der Kommunikation und Ausdrucksmöglichkeiten benötigen als Erwachsene. Sehr nachdenklich und beängstigt wirkte ein 6jähriger Junge, der fragte, ob bereits Kinder daran gestorben seien.
In dieser schwierigen Zeit haben die HERZWESEN® Persönlichkeiten insbesondere den Kindern Frieden, Leichtigkeit, Zuversicht und Perspektivenwechsel ermöglicht und mit Freude und Spaß einen Raum geöffnet für das, was uns alle sehr verunsichert und betroffen macht.
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie habe ich mich auf die Stärkung von sozial-emotionalen Kompetenzen von Kita- und Grundschulkindern spezialisiert. Wünsche und Bedürfnisse sowie Fragen von Kinder nehme ich ernst. Wissen und Informationen der letzten Wochen aus den unterschiedlichsten Medien wären jedoch nicht ausreichend gewesen, um solch ein existentielles Thema mit Worten zu umfassen. Neugierde, Freude und Leichtigkeit wurden jedoch erfahrbar als ich die Kinder fragte, ob sie eine Geschichte der HERZWESEN® hören wollen und aus ihrer Fantasie heraus malen und etwas gestalten möchten. Ein Mädchen sagte ganz einfach, kurz und umso prägnanter und beinahe weise:

„Fantasie heißt das Unmögliche möglich zu machen!“

Jenseits von Begrifflichkeiten wie Frühförderung, Kreativität, Diversität, Intuition, Gefühlsvielfalt, Hochsensibilität und pädagogischen Ansätzen und Haltungen haben die Kinder ohne viele Worte in dieser Zeit großer Verunsicherungen erfahren, dass sie mit den HERZWESEN® Handpuppen zusammen das „Unmögliche möglich machen durften – und zwar so, wie es gerade in dem Moment in ihrem Innern lebendig war.

„Mit der Welt verbunden zu sein“

diesen Wunsch haben sie aus dem Herzen heraus formuliert. Erkennen wir dieses harte Ringen – auch bereits der Jüngsten in einer Zeit maximaler Bedrohung, großer Ängste und Unwägbarkeiten an und nehmen ihre Fragen, Wünsche und Bedürfnisse ernst.
Draußen beim Spielen – im Sandkasten – mit Freunden bei Freizeitaktivitäten sowie ohne Anbindung an die KiTa und Schule sind die Entfaltungsmöglichkeiten seither extrem stark eingeschränkt, obwohl gerade Kinder diese (Frei)Räume für ein gesundes Wachstum brauchen.
Die HERZWESEN sind (hoffentlich) nach den Osterferien wieder in Kitas und Grundschulen tätig. Selbstverständlich erhalte ich alle zukünftigen Planungen hierfür aufrecht und stehe auch weiterhin Kindern, Eltern, Erzieher*innen, Trägern und Institutionen in diesen Wochen bei Ihren Herausforderungen zur Seite. Gerne dürfen Sie mir eine Nachricht zukommen lassen und Ihre Wünsche formulieren.

Ich wünsche Ihnen allen für diese Zeit besonderer Herausforderungen viel Kraft und Mut.
Allen Kindern und ihren Eltern wünsche ich gute Lösungen für die besondere Zeit zuhause mit Spaß und Freude bei guten Gedanken – und das die Sorgen nicht zu groß werden.

Bleiben Sie alle gesund!
Ihre Marie-Anne Raithel
&
HERZWESEN®-Lernen mit allen Sinnen